Optimale Palettenaufnahme ohne Zeitverlust
Prozesszeitgewinn durch autonome Feinpositionierung vor der Lastaufnahme: Automated Guided Vehicles (AGVs) bzw. Fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) des erfolgreichen österreichischen Hersteller Melkus Mechatronic verfügen über eine „Einparkhilfe“: Ein Zusammenspiel aus präziser Sensorik und intelligentem Antriebskonzept ermöglicht den Fahrzeugen eine berührungslose Palettenaufnahme ohne Rangieraufwand. Die völlig autonome, schnelle Feinpositionierung beim „last Inch“ spart im innerbetrieblichen Transport wertvolle Prozesszeit.
Göming/Salzburg, 31.08.2026 – Bei der Aufnahme von Paletten ist es wichtig, mit der Gabel mittig und gerade in die Palettentunnel zu stoßen. Ein schräges Einfahren könnte zu einem nicht vollständigen Unterfahren, also einer unsicheren Lastaufnahme führen. Und es könnte vor allem leere Paletten verschieben, sodass diese nicht mehr erreichbar sind.
Während ein menschlicher Staplerfahrer die Lage bei der Anfahrt erkennen und berücksichtigen kann, muss sich ein FTS oder AGV nach der Ankunft neu positionieren, wenn es nicht exakt ausgerichtet vor der Palette zum Stehen kommt. In vielen Fällen macht das ein oftmaliges Reversieren erforderlich. Solche Manöver auf den letzten Zentimetern, also der „last inch“, gehören zu den zeitintensivsten Schritten im automatisierten innerbetrieblichen Transportprozess.
Berührungslose Palettenaufnahme
Nicht zuletzt, weil schon aus Kostengründen nicht an allen Standplätzen Übergabestationen vorgesehen werden können, sind Paletten nicht immer exakt positioniert, ihre genaue Lage lässt sich nicht vorhersehen und in den Navigationsprogrammen fahrerloser Transportsysteme (FTS) berücksichtigen.
Die beliebten Paletten-AGVs G130 3.0 und HLG 130 für den innerbetrieblichen Transport von Melkus Mechatronic nutzen hochwertige Laserscanner für Navigation und Personensicherheit. Diese dienen auch dazu, die exakte Positionierung der aufzunehmenden Paletten zu ermitteln, um ein berührungsloses Einfahren der Gabeln in die Palettentunnel sicherzustellen.
Repositionierung in Sekunden
Als Kernelement der Paletten-AGVs von Melkus Mechatronic ermöglicht der Drehschemel-Antrieb ein omnidirektionale Fahren. Auf Basis der Positionsdaten aus den Sensoren ermöglicht die vollständige Flächenbeweglichkeit der Fahrzeuge in alle Richtungen, auch unter Last, eine präzise Feinpositionierung in Sekundenschnelle. Diese erledigt die Bordsoftware autonom, also ohne menschliches Zutun und ohne vorherige Berücksichtigung in der Programmierung eines Flottenmanagement- oder Navigationssystems.
Die voll autonome Repositionierung des Fahrzeugs vor der aufzunehmenden Palette sorgt nicht nur für eine sichere Lastaufnahme bzw. -übergabe. Der Entfall der Rangierbewegungen durch die omnidirektionale Korrekturfahrt führt zu deutlich verkürzten Gesamt-Transportzeiten. Dazu trägt bei Paletten-AGVs von Melkus Mechatronic auch die Möglichkeit bei, Lagergassen leer oder beladen mit voller Geschwindigkeit auch quer zur Fahrtrichtung zu befahren und so den Zeitbedarf für Wendemanöver einzusparen.
„Im innerbetrieblichen Transport zählt jede Sekunde“, erklärt Dominik Schnitzinger, Head of Software Development & Customer Support bei Melkus Mechatronic. „Deshalb haben wir Sensorik und Antrieb so aufeinander abgestimmt, dass unsere Fahrzeuge nicht nur sicher, sondern auch schnell ans Ziel kommen. Völlig autonom.“

Bei den Paletten-AGVs von Melkus Mechatronic sorgt das Zusammenspiel zwischen geschützt verbauten Laserscannern und dem omnidirektionalen Antrieb für eine autonome, präzise und zeitsparende Lastaufnahme.
Foto: P. Kemptner

„Im innerbetrieblichen Transport zählt jede Sekunde. Deshalb haben wir Sensorik und Antrieb so aufeinander abgestimmt, dass unsere Fahrzeuge nicht nur sicher, sondern auch schnell ans Ziel kommen. Völlig autonom.“
Dominik Schnitzinger, Head of Software Development & Customer Support bei Melkus Mechatronic.
